Blogger-Alphabet: A wie Arbeit/Ausbildung

Blogger-Alphabet: A wie Arbeit/Ausbildung

Früher habe ich nicht über meinen Blog gesprochen. Nie. Niemals. Mit wem denn auch? In einem Praktikum nach dem Abitur dann, habe ich ganz schüchtern von meine Blogerfahrung gesprochen und konnte nach meiner Anstellung als Praktikantin noch eine ganze Menge dazulernen. Vor zwei Jahren war ich dann mutiger und habe meinen Blog (damals ja noch caileala.de) als richtige Referenz angegeben.
Etwa seit dieser Zeit gibt es hier und dort Gespräche über das Thema. Angefangen bei “Wie bist du denn darauf gekommen?” über “Na geschrieben hast du ja schon immer gern.” hin zu einem ungläubigen “Und davon willst du leben?”.
Letztere Frage bringt mich immer zum Lachen, wenngleich ich innerlich zunehmend weinen möchte. Warum meinen Menschen eigentlich immer, sich ein Urteil über anderer Leute Lebenswege machen zu dürfen? Nein, nach wie vor ist mein Blog mein Hobby und existiert neben Arbeit und Uni als Ausgleich. Wenngleich ich viele Rückschlüsse innerhalb der drei Säulen ziehen kann.

Anne hatte in ihrem neuen Blogprojekt danach gefragt, ob es Verbindungen zwischen unseren Jobs und unseren Blogs gibt. Inbesagten Projekt wird es in den 52 Wochen des neuen Jahres gleich 26 Themen geben. Den Anfang macht der Buchstabe A mit der Fragestellung: “In welchem Zusammenhang stehen bei dir dein Blog und dein Job bzw. deine Ausbildung?”

Blogger-Alphabet: A wie Arbeit/Ausbildung

Wie einige von euch bereits wissen, schreibe ich gerade meine Masterarbeit und bin noch bis März primär “ordentliche Studierende” – so nennt sich das, wenn die Priorität auf dem Studium liegt und die Studierenden weniger als 20 Stunden pro Woche nebenbei arbeiten gehen. Aktuell – und das habt ihr sicherlich in den letzten Wochen durchaus gemerkt – ist diese Masterarbeit nicht nur sehr zeitintensiv, ich stehe vor allem vor dem Problem, dass ich soviel schreibe, dass ich privat aktuell lieber einen anderen Ausgleich suche. Mit dem Lesen verhält sich das aktuell ähnlich, was nicht weniger schade ist.

Thematisch viel besser zum Thema Blog passt da mein Nebenjob, denn ich arbeite seit fast zwei Jahren im Bereich der Public Relations, genauer in der Wissenschaftskommunikation. Da lerne ich durchaus viele auch für meinen Blog relevante Dinge wie Planung, Organisation und auch Inhaltsgestaltung und Präsentation.

Blogger-Alphabet: A wie Arbeit/Ausbildung

Alles in allem habe ich mir jedoch die meisten Dinge hier aus purem Interesse über Jahre hinweg beigebracht. Das geht bei der Gestaltung los, geht über die Farb- und Themenwahl und endet erst in den Tiefen meines Backends, wo ich kryptische php-Elemente bearbeite. Weil ich das gerne mache. Weil ich gerne verstehe, was ich da mache. Unabhängig davon, ob “Vollzeit-Blogger” einmal der Hauch einer Option für mich ist. Bis dahin bleibt das hier purer Spaß, auch wenn ich zugebe, dass der manchmal etwas auf der Strecke bleibt, wenn ein Artikel nicht so will wie ich oder ich beim Bearbeiten der Fotos feststelle, dass alle unbrauchbar sind. Und dann…ist es wirklich Arbeit. *smile*

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Das #bloggeralphabet ist ein Projekt von Anne. Mehr Informationen findest du auf neontrauma.de.

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