Carrot Cake Cupcakes [glutenfrei]

Carrot Cake Cupcakes - gluten frei backen auf lifesayshello.com
Einen wunderschönen Guten Morgen, heute habe ich mal wieder ein gluten freies Rezept für dich. Diesmal: Rüblikuchen (bzw. Carrot Cake). Dabei nicht unbedingt ganz klassisch, sondern in süßer Cupcake-Variante.

Ich muss dir an dieser Stelle gestehen, dass ich komplett verrückt nach Carrot Cake bin. Kennst du diese Leute, die nach einen Shopping-Nachmittag mit der Besten oder einem anstrengenden Tag in der Uni oder bei der Arbeit nur noch in ein Café laufen, sich einen Chai Latte und dazu einen riesigen Walnuss-Brownie bestellen? Ja? Ich bin da zum Glück relativ immun gegen – aber wenn die dort Carrot Cake in der Auslage haben, würde ich am liebsten direkt 51% der Firmenaktien erwerben. Oder so ähnlich.

Trotzdem habe ich bisher nie welchen selbst gemacht. Es ist so ein bisschen wie der Heilige Gral. Du findest ihn furchtbar toll, aber deshalb rennst du ja nicht direkt in die nächste Schmiede und baust dir deinen eigenen. Jetzt aber habe ich mir endlich mal meinen eigenen Gral geschmiedet, pardon: ich habe Carrot Cake gebacken. Gluten frei natürlich, denn das ist ja einer meiner Vorsätze für das neue Jahr. Böser Weizen und so, ne?

Jetzt quatsche nicht rum – her mit dem Rezept

Das ursprüngliche Rezept ist natürlich für einen klassischen Kuchen gedacht, ich habe die Mengen aber beibehalten und so 1×12 normal große Cupcakes und 1×24 Mini-Cupcakes rausbekommen. Bei einem ungefähr halbierten Rezept solltest du die Menge für ein Blech raushaben.

Für den Teig:

  • 6 Eier
  • 250g fein geriebene Karotten
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Buchweizenmehl
  • 75g Reismehl
  • 75g Maismehl
  • 130g Zucker (ich habe braunen Rohrzucker genommen)
  • 1 Pckch. Vanillezucker
  • 1 Pckch. Backpulver

Für das Topping:

  • Zitronensaft, Wasser & Puderzucker für die Glasur
  • Dekorkram (z.B. Zuckerrübchen, Blätter, Zuckerperlen, …)

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Zu Beginn trennst du die Eier und schlägst die das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig. Nach und nach lässt du dabei auch den Zucker (+Vanillezucker) einrieseln. Gebe nun das Eigelb dazu und hebe zum Schluss Mehl, Backpulver, die gemahlenen Nüsse und die Rüben vorsichtig unter.

Heize den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vor und bereite dein Muffinblech vor. Fülle den Teig in einen Spritzbeutel um und befülle die Mulden der Form zu ca. 2/3 mit dem Teig. Jetzt wandern die kleinen Kerlchen erstmal für 25-35 Minuten in den Ofen (die kleinen brauchen nur ca. 25 Minuten, die großen etwas mehr).

Sobald die Zwerge aus dem Ofen raus sind, brauchen sie etwas Zeit zum Abkühlen. Derweil kannst du den Zuckerguss fertig machen. Wie du das Verhältnis ansetzt ist dabei dir überlassen: ich habe etwas mehr Zitronensaft als Wasser genommen, damit der Spaß insgesamt nicht zu süß wird. Am Ende bekommst du eine zähflüssige Masse raus, die du klecksweise auf die Cucakes gibst. Zu Beginn wird die Masse noch etwas verlaufen, aber das macht nichts. Denn so bekommt sie eine glatte Oberfläche und verteilt sich gut auf dem Teig. Warte einen kleinen Moment und lege dann deine Deko drauf.

Achtung! Bist du mit dem Drauflegen zu schnell, “verläuft” die Deko mit dem Zuckerguss, bist du zu langsam, ist die Oberflächenspannung schon zu groß und die Deko hält nicht mehr auf dem Guss. Eventuell brauchst du 1-2 Cupcakes zum Üben, ehe du den Dreh raus hast. ;)

Das war es dann aber auch schon. Klingt irgendwie wesentlich komplizierter als es in Wahrheit ist. Lass’ dir den Rüblikuchen schmecken.

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