Das Haus der vergessenen Bücher – Christopher Morley

Der Roman “Das Haus der vergessenen Bücher” hat mich in der Buchhandlung sofort angesprochen. Das blaue Cover mit Hund und einem mit Büchernbepackten Fahrrad, schrie fürmlich “Lies mich!”. Habe ich dann auch. Und mich dabei immer wieder gefragt, warum der Roman von Christopher Morley erst fast hundert Jahre nach seiner Veröffentlichung im Deutschen herausgegeben wurde. 1919 ist es in Amerika erschienen und widmet sich daher inhaltlich auch in großem Maße der frühen Nachkriegszeit und den Wunden, die darin geschlagen wurden.

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1913 – Der Sommer des Jahrhunderts – Florian Illies

Ich glaube, jeder Historiker und auch jeder Kulturwissenschaftler hat ein Lieblingsjahr. Und vielleicht sogar ein Lieblingsjahrzehnt. Mein Lieblingsjahrzehnt sind definitiv die 20er des 20. Jahrhunderts. Besonders aber das Jahr 1929. Dabei darf man “Lieblings-“ nicht falsch verstehen. Es hat nix mit Romantik zu tun, als viel mehr mit all den Dingen, die in diesen Jahren passiert sind, die die Weltgeschichte geprägt haben, wie in diesem Fall die Weltwirtschaftskrise. Ein ähnliches Beispiel ist das Jahr 1913, welches sogar ein Buch bekommen hat.

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