Die Flüsse von London – Ben Aaronovitch

“Die Flüsse von London” ist eine Buchreihe, die mich in ihrer ganzen Art fasziniert. Der Autor, Ben Aaronovitch, besitzt einen Buchhandel in London und kennt die Stadt daher wie seine Westentasche. Von diesem Wissen profitiert hier der Leser, den eine Krimikomödie in einem Stilmix aus Harry Potter und Urban Fantasy erwartet.

Eine fantastische Krimikomödie?

Aaronovitch hat auch das Drehbuch für einige Dr.-Who-Folgen geschrieben – na, leuchtet das ein? Die schräge Art, kombiniert mit dem typisch britischen Humor, ist interessant und funktioniert. Obwohl ich das Buch vor allem des Covers wegen gekauft habe, bin ich mittlerweile restlos überzeugt von dieser Schreibart. Mitunter ist es etwas langwierig, bis Peter Grant, Polizist der Metropolitan Police und Zauberlehrling in der dortigen Abteilung für “abstrusen Schei*”, zu seinen Ergebnissen kommt, aber es lohnt sich.

Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram! (Quelle)

Harry Potter geht zur Polizei

So oder so ähnlich liest sich das vielleicht. Und so verkehrt ist das auch gar nicht, wenngleich hier natürlich kein Harry Potter ermittelt. Aber Peter schafft es trotzdem, mit seinen Bemerkungen und seinem Humor des öfteren genau diese Parallele zu ziehen. Und das Magier auch gern mal zu unkonventionellen Mitteln greifen, zeigt in diesem Buch auch der Einsatz von Handgranaten gegen bösartige Vampirfamilien. Diese Möglichkeit hätte man schon bei vorherigen Vampirbüchern in Betracht ziehen sollen…

Ähnlich interessant ist die Personifikation der Flüsse von London. Diese sind praktisch Götter – denn es gibt neben Mama Themse viele weitere Nebenflüsse und Arme. Auch zwischen diesen fatastischen Wesen mit eigenartigen Gesetzen und reichlich Sex-Appeal muss sich Peter einigermaßen sicher bewegen…ist es da noch schlimm, dass der Zeuge eines Mordes ausgerechnet ein Gespenst ist?

Meine finale Bewertung für Die Flüsse von London

Allgemeine Bewertungskriterien

  1. Spannung:
  2. Romantik:
  3. Unerwartete Wendungen:
  4. Liebevolle Details:

Kriterien für Fantasy

  1. Fantastische Völker:
  2. Epische Schlachten:
  3. Magie und Zauberei:
  4. Idee:

Die Flüsse von London - Ben Aaronovitch - Buchreview auf lifesayshello.com

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