Die Herrin der Falken – Marion Zimmer Bradley

Wie auch schon die Herrin der Stürme, ist auch die Herrin der Falken von Marion Zimmer Bradley ein Teil des Darkover-Zyklus. Und auch, wenn ich diesen Teil ebenfalls in Unwissenheit dessen gekauft habe, kann auch dieser Teil praktischerweise für sich stehen.

Romilly und die Falken

Die Geschichte dreht sich um Romilly MacAran, die Herrin der Falken. Zu Beginn der Geschichte ist sie ein junges Mädchen, welches nicht in die Rolle der Lady passen will. Viel lieber reitet sie aus, bringt ihren Hunden Tricks bei und richtet Falken ab. Da sie die besondere Fähigkeit ihrer Familie geerbt hat, mit Tieren zu kommunizieren, fällt ihr das nicht schwer.
Eingeengt in diesem Haushalt und kurz vor einer erzwungenen Hochzeit, flieht Romilly von zuhause und zieht – als Junge verkleidet – durch das Land. Sie findet Platz in der Gemeinschaft der Schwertfrauen und hilft ihnen dabei, ihre Pferde zu dressieren. Schnell wird sie daher ein wichtiger Würfel im Spiel um Krone und Macht, denn diese Gabe kann auf dem Schlachtfeld alles entscheidend sein.

Während ein erbitterter Krieg zwischen den herrschenden Königsfamilien tobt, wächst weit entfernt in den Bergen ein außergewöhnliches Mädchen heran: Romilly besitzt die Gabe, mit Tieren sprechen zu können. Als Herrin der Falken ist sie eine wertvolle Verbündete – oder eine mächtige Gegnerin. Und so versuchen die skrupellosen Kriegsherren, Romilly auf ihre Seite zu zwingen – koste es, was es wolle! (Quelle)

Irreführender Klappentext

Der Klappentext ist leider irreführend, was schade ist, denn die Handlung, die den Leser erwartet ist viel spannender als das. Romilly läuft eher zufällig mitten diesen Krieg hinein. Immer wieder begegnen ihr Menschen, die für den einen oder anderen Kriegsherren sind und am Ende fällt sie ihr Urteil, ob und für wen sie kämpfen will.

Viel spannender als der Krieg an sich, ist eh die Entwicklung von Romilly. Ist sie am Anfang einfach nur enttäuscht von ihrer Familie und verschwindet von zuhause, so wird aus ihr im Laufe des Romanes eine starke Frau, die ihre eigenen Entscheidungen fällt, sich aber auch der Tränen nicht zu Schade ist (besonders, wenn es um ihre geliebten Tiere geht) und ausspricht, was sie an der Gesellschaft stört.

Das Laran als “Magieersatz”

Schön ist auch ihre Fähigkeit, bzw. ihr Laran. Während andere Herrscherhäuser ein Laran (also eine spezielle mentale Gabe, die auf Darkover verbreitet ist) besitzen, die sie das Wetter kontrollieren lassen oder ihnen einen Blick in die wahrscheinliche Zukunft ermöglichen, kann Romilly in die Gedanken der Tiere eindringen. So erfährt sie, ob und wovor sie sich fürchten, was sie gern mögen und auch, wie sie sich selbst sehen. Das hilft ihr, sich den Tieren auf einer vertrauensbasis zu nähern und mit ihnen zu arbeiten, aber auch, durch ihre Augen zu sehen. Das ist natürlich besonders bei den titelgebenden Falken sehr spannend.

Die ganze Geschichte um Romilly hat mich sehr berührt, denn sie ist nicht einfach nur eine fantastische Erzählung, sie ist auch eine lehrreiche Story mit einer starken Protagonistin. Als Teil der Darkover-Reihe, gehört das Buch zum ersten Zeitalter, dem des Chaos. Doch es lässt sich ohne Probleme als Einzelroman lesen, denn die Handlung ist in sich geschlossen und (leider) endet die Geschichte um Romilly MacAran und ihre Falken in diesem Buch.

Meine finale Bewertung für die Herrin der Falken

Allgemeine Bewertungskriterien

  1. Spannung:
  2. Romantik:
  3. Unerwartete Wendungen:
  4. Liebevolle Details:

Kriterien für Fantasy

  1. Fantastische Völker:
  2. Epische Schlachten:
  3. Magie und Zauberei:
  4. Idee:

Die Herrin der Falken - Marion Zimmer Bradley - Buchreview auf lifesayshello.com

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