Die maskierte Stadt – Genevieve Cogman

Der zweite Teil der Reihe um Die Bibliothekare war mein Lesevergnügen in der letzten Woche. Nachdem ich Die unsichtbare Bibliothek von Genevieve Cogman ausgelesen hatte, wollte ich mir “Die maskierte Stadt” tatsächlich aufheben, bis der dritte Teil erschienen ist. Denn der Klappentext ließ mich befürchten, es könne einen Cliffhanger geben & dergleichen ertrage ich zurzeit wirklich nicht.

Bücherdiebin, Agentin – Bibliothekarin

Irgendwo laß ich dann jedoch, dass Genevieve Cogman ihre Bücher als abgeschlossene Handlungen konzipiert und so wagte ich den Kauf von Die maskierte Stadt doch noch. Protagonistin ist noch immer die Bibliothekarin Irene Winters mit doppelt männlicher Unterstützung. Während sie im ersten Teil noch eine Umherreisende ist, ist sie inzwischen die feste Bibliothekarin einer Welt. Als diese, muss sie jedoch noch immer wertvolle Bücher für die Bibliothek besorgen. Neben der SPRACHE, die es ihr ermöglicht, Gegenstände (und etwas komplizierter auch Lebewesen) zu manipulieren, ist ihr Assistent Kai durch seine Herkunft eine echte Hilfe.

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Ihr Job ist es, einzigartige, ungewöhnliche oder rare Bücher für diese Bibliothek zu beschaffen. Sie hat gerade auf einer zwielichtigen Auktion einen seltenen Bram-Stoker-Text erworben, als sie und ihr Assistent Kai überfallen werden. Zu spät erkennt Irene, dass es nicht um das Buch, sondern um Kai geht. Er wird entführt, ohne dass Irene es verhindern kann. Die Spur der Verbrecher führt in ein dunkles Venedig des immerwährenden Karnevals. Ein Ort der Masken und Geheimnisse. Und des Todes … [Quelle]

Die Biliothekare: Die maskierte Stadt - Genevieve Cogman  - Buchreview auf lifesayshello.com

Irene Winters und eine ziemlich verrückte Venedig-Version

Auch in Die maskierte Stadt muss Irene die Neutralität der Bibliothek gefährden, indem sie Drachen und Elfen um Hilfe bittet, nachdem Kai entführt wurde. Die zunächst unbekannten Entführer haben ihren Studenten nämlich ausgerechnet in eine Welt mit besonders hoher Chaos-Verseuchung entführt. Diesen Ort darf Irene eigentlich gar nicht betreten und der Zugang dorthin durch die Bibliothek ist verschlossen. Auf unheimlichen Wegen gelangt sie schließlich in die andere Welt und muss des öfteren improvisieren.

Ich habe auch diesen Teil wieder sehr gern gelesen und konnte ihn zwischendurch kaum aus der hand legen. Unbedingt wollte ich wissen, ob Irene Kai befreien kann und ob sie letzten Endes für ihr eigenmächtiges Handeln bestraft wird. Dennoch gab es zwischendurch sehr langatmige Momente, in denen ich manchmal gern die Seiten übersprungen hätte. Doch muss ich fairerweise anmerken, dass ich hier womöglich auch zu ungeduldig bin und unbedingt wissen musste, welches Ende auf die Helden wartet.

Interessant fand ich an diesem Teil, dass zwar auch die Drachen näher vorgestellt wurden, aber vor allem die Elfenwelt. Was genau es im Einzelnen bedeutet, wenn eine Welt einem hohen “Chaos-Befall” ausgesetzt ist und wie die Menschen (und auch andere Elfen!) darauf reagieren, zeigt sich besonders deutlich in dieser Parallelwelt.

Meine finale Bewertung für Die maskierte Stadt

Allgemeine Bewertungskriterien

  1. Spannung:
  2. Romantik:
  3. Unerwartete Wendungen:
  4. Liebevolle Details:

Kriterien für Fantasy

  1. Fantastische Völker:
  2. Epische Schlachten:
  3. Magie und Zauberei:
  4. Idee:

Die Biliothekare: Die maskierte Stadt - Genevieve Cogman  - Buchreview auf lifesayshello.com

Ähnliche Artikel, wie dieser hier

2 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.