Die unsichtbare Bibliothek – Genevieve Cogman

Um das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, bin ich eine ganze Weile herumgeschlichten, ehe ich es dann doch gekauft habe: Die unsichtbare Bibliothek von Genevieve Cogman. Ich mag das Cover im Stil von Ben Aaronovitchs “Flüsse von London” sehr gern und auch die Geschichte klang verlockend. Eine Mischung aus Urban Fantasy und Steam Punk. Dazu eine Geheimorganisation, die Bibliothek, die ihre Bibliothekare als Agenten in die Welt schickt, um besondere Bücher zu sammeln.

Bibliothekare auf Reisen

Die Protagonistin ist die Bibliothekarin Irene. Zu Beginn der Handlung ist sie im Außendienst tätig ist und schließt gerade eine Mission ab. Zurück in der Bibliothek bleibt ihr jedoch kaum eine Verschnaufpause, denn an der Hand einen neuen Studenten, wird sie von ihrer Chefin prompt mit einer neuen Mission bedacht. Diese führt sie in eine weitere Parallelwelt und dort soll sie sich ein Buch schnappen. Denn darum geht es der Bibliothek: als Institution, die über dem Raum-Zeit-Gefüge steht, sammelt sie alles Wissen der Welten in Form von Büchern. Ein Stephen Hawking einer Parallelwelt, hat im letzten Kapitel andere Dinge geschrieben, als in “unserer”? Ein Bibliothekar muss das Buch besorgen. Die Hexe Rita Kimmkorn hat über J.K.Rowling geschrieben? Auch dieses Buch braucht die Bibliothek. Die meisten dieser Bücher lassen sich ohne große Mühen beschaffen, doch Irenes neuer Auftrag ist eher…knifflig.

ALLES BEGINNT MIT EINEM BUCH … Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen … [Quelle]

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Eine gute Zutatenwahl und spezieller Humor

In Genevieve Cogmans Parallelwelten gibt es ein Gleichgewicht zwischen der Bibliothek als Ordnung und der Macht der Elfen als Chaos. In vielen dieser Welten ist dieses Gleichgewicht gestört. Irene landet in einer dieser Welt und trifft dort auf einen Gegenspieler, dem sie sich nicht gewachsen fühlt. Und doch muss sie es mit ihm aufnehmen. Neben dieser Grundgeschichte, gibt es spannende Zutaten und teilweise sehr witzige Momente – wenn man sich auf den britischen Humor einlässt. Ich habe Rezensionen gelesen, in denen bemängelt wurde, Die unsichtbare Bibliothek sei zu theoretisch und zerwurstle nur bestehende Ideen.
Es stimmt, dass es mitunter längere Absätze gibt, in denen viel Hintergrundwissen vermittelt wird, und doch ist das sehr hilfreich und wird immer von spannenderen Momenten abgelöst. Die Mischung finde ich daher genau richtig. Und das sie auf bestehende Fantasiewesen wie Elfen und Drachen zurückgreift…nun.

Meine finale Bewertung für Die unsichtbare Bibliothek

Allgemeine Bewertungskriterien

  1. Spannung:
  2. Romantik:
  3. Unerwartete Wendungen:
  4. Liebevolle Details:

Kriterien für Fantasy

  1. Fantastische Völker:
  2. Epische Schlachten:
  3. Magie und Zauberei:
  4. Idee:

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