Fruchtige Beerentarte mit Vanille – Tarte Aux Baies

Abgesehen von Erdbeeren, gibt es neben Schokolade wirklich nichts, was ich lieber mag im Kuchenbereich. Doch halt – Beeren. Ich liebe Beerenmischungen. Am liebsten natürlich frisch aus dem Garten. Aber da das nicht immer geht, sind die Beerenmischungen aus der Tiefkühlabteilung auch eine gute Wahl. Am besten sind diese einzeln gefrostet, dann schauen sie nach dem Auftauen hübscher aus – und lassen sich leichter portionieren. Und heute gibt es mit der fruchtigen Beerentarte mit Vanille einen meiner absoluten Favoriten im Kuchenbereich.

Beeren mit Vanille – gibt es etwas Schöneres?

Geärgert habe ich mich übrigens über die Maße beim Verfassen dieses Beitrages. Ich hatte so viele tolle Fotos von der Beerentarte mit Vanille gemacht. Dann wurde sie restlos verspeist (das beste Lob für eine Bäckerin überhaupt!) und was fällt mir später auf? Ich Dussel habe irgendwie (und warum auch immer) die Datumsanzeige auf den Bildern aktiviert. Diese sitzt nun leider so unglücklich, dass bis auf drei Fotos alle anderen im Eimer sind. Ach, wie ich mich ärgere…zumal es auch die Fotos für weitere geplante Beiträge betrifft. :( Nun zumindest dieser hier ist trotzdem gut bebildert.

Rezept und Zubereitung

Meine Rezeptangaben für die Beerentarte mit Vanille beziehen sich auf eine 26er Tarteform. Außer den angegebenen Zutaten benötigt ihr noch etwas Fett für die Form und eventuell getrocknete Hülsenfrüchte für das “Blindbacken”, sowie etwas Salz.
Für den Mürbeteig braucht ihr:

  • 280g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 180g Butter
  • 1 halbe Vanilleschote
  • Optional: 100g Puderzucker (+20g Butter)

Für die Füllung benötigt ihr

  • 500g Beeren
  • 1 Vanillepudding zum Kochen
  • Zucker, sollte dieser bei der Zubereitung des Puddings vermerkt sein
  • 400ml Beerensaft oder Sirup mit Wasser gestreckt
  • Puderzucker zum Bestreuen

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Zu Beginn müssen die Zutaten für den Mürbeteig gut verknetet und zu einer Kugel geformt werden. Dafür die (kühle!) Butter vorab in kleine Würfel schneiden. Die Kugel in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Dann den Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen, die Tarteform etwas einfetten und den teig aus dem Kühlschrank holen. Für die Keksdeko wird nun etwas abgenommen und den Rest rollen wir aus, um damit die Form auskleiden. Für das Teigausrollen braucht ihr weder zusätzliches Mehl, noch unbedingt einen Teigroller. Legt einfach je eine Lage Backpapier unter und über die ausgewickelte Teigkugel. Solltet ihr (wie ich übrigens) keinen Teigroller besitzen, dann macht es jetzt auch eine Glasflasche, denn die kommt dank des Backpapiers ja gar nicht mit dem Teig in Berührung.

Nachdem der Teig in der Form ist, stecht ihr den Boden einige Male mit einer Gabel ein. Dann schneidet ihr eines der Backpapierstücke auf die Größe des Bodens zu, legt es auf den teig (mit der “Flaschenseite” nach oben) und verteilt die Erbsen zum Blindbacken darauf. Nach 20 Minuten im Ofen ist der Teig fertig und sollte komplett auskühlen, bevor es weiter geht. Während der ersten 10 Minuten der tarte im Ofen, könnt ihr mit Keksausstechern kleine Motive ausstechen und diese in den letzten 5-10 Minuten zu der Tarte in den Ofen geben.

Jetzt geht es ans Pudding kochen, doch anders als gewohnt, wird dafür keine Milch erhitzt. Die Menge der Milch aus der Packungsanleitung ersetzt ihr durch 400ml Saft, kocht diesen kurz auf und rührt dann das Pulver (und eventuell den Zucker) mit unter. Wenn der Pudding andickt, könnt ihr noch ein paar Beeren mit unterheben. Die Puddingcreme wird dann – noch warm – auf dem Mürbeteigboden ausgestrichen. Am Ende werden dann noch die Beeren und dann die Dekokekse auf der Tarte verstreut. Wem die Beeren etwas zu sauer sind, der kann auch noch etwas Puderzucker draufstreuen.

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4 comments

  1. Die Tarte würde ich sofort essen wollen! :D Sieht wirklich wirklich gut aus und scheint auch für mich “Laien-Bäckerin” noch machbar zu sein. Vielleicht werd ich mich mal dran versuchen. :)

    Liebe Grüße
    Karin

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