Glenraven – Marion Zimmer Bradley

Dieses Buch von Marion Zimmer Bradley spielt im Land Glenraven – mitten in den Alpen?! Ohne meiner Bewertung gleich zu Beginn zu viel vorweg zu nehmen: es handelt sich um einen netten Fantasy-Roman, der kurzweilig unterhält und durchaus auch als “ganz normaler” Frauenroman durchgeht. Denn wären die Protagonistinnen nicht etwa in einer gar nicht existierenden Welt, ginge es vor allem um sie und ihre Gefühle.

Der Wink des Reiseführers

Zu Beginn leben die beiden Protagonistinnen Jayjay und Sophie noch in einer US-amerikanischen Kleinstadt und kennen sich seit ihrer Kindheit. Mittlerweile vom Leben gebeutelt, sieht vor allem Sophie kaum noch einen Sinn in ihrer Existenz. Dennoch reisen sie jedes Jahr gemeinsam. In diesem Jahr soll die Reise nach Glenraven gehen, einen Ort inmitten der Alpen, auf den Jayjay bei einem Besuch in der Buchhandlung gestolpert ist.

Es gibt Täler in den Alpen, in denen man besser keinen Urlaub machen sollte! Jayjay Bennington und Sophie Cortiss sind Freundinnen von Kindesbeinen an. In jedem Jahr unternehmen sie eine gemeinsame Reise. Beim Stöbern in einer Buchhandlung fällt Jayjay ein seltsames Buch in die Hände, von dem sie sich magisch angezogen fühlt: ein Reiseführer über Glenraven, ein kleines, verträumtes Land “irgendwo in den Alpen”, ein Ort, wo angeblich die “Zeit stehengeblieben ist”. Jayjay ist begeistert, Sophie skeptisch, ist Glenraven doch in keinem Atlas verzeichnet. Und das ist kein Wunder, denn Glenraven ist tatsächlich ein verwunschenes Tal, das nur alle 400 Jahre auftaucht und sehnlich auf den Erlöser wartet, der es von einem unheiligen, düsteren Fluch befreit … (Quelle)

Lange Herleitung zur Fantasy

Ich bin ganz offen: hätte auf dem Buch nicht Marion Zimmer Bradley gestanden, ich hätte es wieder zur Seite gelegt. Bis zu dem Punkt, an dem die beiden endlich in Glenraven ankommen, konnte mich die Geschichte wirklich nicht fesseln. Mir taten die beiden mit ihren Schicksalen leid, aber ihre Reise hat mich einfach null interessiert. Zudem erschienen mir beide anfangs unheimlich fad. Es könnte, wie auch eingangs bereits angemerkt, ein ganz normaler Frauenroman sein. Und das ist ganz einfach nicht so meins.

Das änderte sich dann erst mit dem zweiten Teil der Geschichte: der Ankunft in Glenraven. Hier wird es stellenweise sogar (ungewollt) komisch – immerhin ist Glenraven recht mittelalterlich, kein Vergleich zu den WCs der heutigen Zeit!
In diesem Teil der Geschichte wachsen einem dann auch die neuen Nebencharaktere ans Herz und die Geschichte nimmt ordentlich an Fahrt auf. Immerhin gilt es, Glenraven zu retten.

Mit einer Empfehlung hadere ich trotzdem gewaltig. Mir fehlt ganz einfach das Fantastische, in dessen Beschreibung Marion Zimmer Bradley sonst so unvergleichlich ist.

Meine finale Bewertung für die Glenraven

Allgemeine Bewertungskriterien

  1. Spannung:
  2. Romantik:
  3. Unerwartete Wendungen:
  4. Liebevolle Details:

Kriterien für Fantasy

  1. Fantastische Völker:
  2. Epische Schlachten:
  3. Magie und Zauberei:
  4. Idee:

Glenraven - Marion Zimmer Bradley - Buchreview auf lifesayshello.com

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