Haselnuss-Cantuccini glutenfrei!

Ich liebe sie und könnte sie den ganzen Tag essen – oder zumindest ansehen und fotografieren. So hübsch und lecker sind diese Cantuccini. Ich habe euch in der Vergangenheit schon zwei Rezepte für leckere Cantuccini gezeigt. Zum Einen die Variante mit Haselnuss und dann – etwas klassischer – Mandel-Cantuccini, nur eben mit Dinkelmehl.
Anlässlich zum Muttertag habe ich zusammen mit einer Freundin gebacken und diesmal sind die Cantuccini glutenfrei geworden!

Eigentlich sind mir Haselnüsse mittlerweile ja zu teuer geworden – und das, obwohl ich diese Nuss früher so sehr geliebt habe und nahe zu überall dazu serviert habe. Sie sind lecker, gesund und eine super Deko auf Spaghetti, Desserts und Torten. Aber wie gesagt – sie sind irre teuer geworden und jetzt gibt es sie nur noch in Ausnahmefällen. Aber zum Muttertag geht das allemal.

Haselnuss-Cantuccini glutenfrei! - erschienen auf Lifesayshello.com. Rezepte, Lifestyle, Crafting und mehr

So viele Zutaten braucht ihr auch gar nicht

  • 100g gehackte Haselnüsse
  • 130g brauner Zucker
  • 230g glutenfreies Mehl. Ich habe Reismehl & eine Mehlmischung von schaer je zur Hälfte genommen
  • 1/2 TL Guarkernmehl
  • 100g Zartbitterschokolade, gehackt oder gehobelt
  • 2 Eier

Wozu das Guarkernmehl ist, wollt ihr gerne wissen? Leider haben glutenfreie Erzeugnisse die blöde Angewohnheit, extrem schnell zu zerbröseln und zu vertrocknen. Deshalb gibt es bei mir immer eine gute Prise oder einen halben TL davon mit an die Teigmischung. Bei Kuchen etc wirkt das wahre Wunder. Ob es jetzt bei den Cantuccini was gebracht hat, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht – Kekse sind ja eh trocken und bröselig. ;)

Let’s cook that delicious food baby!

In einer Rührschüssel werden zunächst die Eier schaumig geschlagen und Vanille, Backpulver, Salz & Mehl (auch das Guarkernmehl!) nach und nach hinzugegeben. Die Masse wird nun gleichmäßig verknetet und schließlich die Schokolade und die Haselnüsse untergehoben.

Während der Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorgeheizt wird, bereitet ihr euer Backblech vor, indem ihr Backpapier darauf auslegt. Die Teigmasse wird nun halbiert und beide Teile zu langen Schlangen/Zylindern geformt. Diese werden dann auf nebeneinander auf das Blech gelegt und etwas platt gedrückt.
Nach 25 Minuten im Ofen, werden die Cantuccini-Rollen vorübergehend herausgeholt. Die Temperatur des Ofens wird auf 165°C reduziert und die kurz abgekühlten Cantuccini werden nun in 1cm breite Stücke geschnitten und auf der Seite liegend wieder aufs Blech gepackt.
Für zehn weitere Minuten wandern die Kleinen jetzt nochmal in den Ofen, ehe sie gewendet und ein letztes Mal für nochmals 10 Minuten in den Ofen kommen.

Verpackt habe ich das Ganze am Ende in hübsche Bonbon-Gläser (von nanunana; mit Bändern von .idee) und mit einer selbstgemachten Muttertagskarte verschenkt.

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8 comments

    1. Hahahaha, das war EXAKT Jessies Argument, als sie dachte, nach den ersten 25 Minuten ist es vorbei und wir können losfuttern. ;) Ich muss gestehen, dass ich die Arbeit mit jedem Stück schmecke & das macht sie nochmal zu etwas ganz besonderen. <3
      Und Dankeschön - es wird und wird. ^^

  1. Die Nusspreise machen mich auch immer wieder aufs Neue traurig… wieso muss das so sein? Man kann so toll mit Nüssen backen, sie pur snacken, sie in den Salat werfen oder auch ins Müsli… nur leider kann man sich das gar nicht leisten.
    Ersatzweise verwende ich jetzt ganz oft Sonnenblumenkerne, weil die erschwinglicher sind.

    Cantuccini habe ich früher auch sehr gern gegessen… bis halt die Angst vor dem Zucker kam… Ich glaube, falls ich jemals wieder Lust habe, mir eine derartige süße “Sünde” zu gönnen, dann greife ich auch eher zu deiner Vollkorn-Mandel-Variante, weil ich glutenfreie Mehle so teuer finde.

    Liebe Grüße

    1. Ich sehe schon, wir verstehen uns. Nüsse gehen wirklich überall. Sonnenblumenkerne sind auch eine gute Alternative. Ich nehme manchmal auch Pinienkerne, die sind erstaunlich oft im Angebot und auch sehr lecker.

      Ja der gute Zucker. Mittlerweile gibt es ja wirklich gute Alternativen. In meinen Tee wandert z.B. nur noch Xucker. Aber da verhält es sich ähnlich wie mit den glutenfreien Sachen – der ist extrem teuer und mir daher zum Backen (noch) zu schade.

  2. Mhhh sieht richtig lecker aus. War bestimmt auch lecker. Und die Fotos sind auch sehr schön geworden, da möchte man am liebsten durch den Bildschirm greifen und sich ein Stück genehmigen :D

    Liebe Grüße
    luisa

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