Meine DIY-Blogger-Visitenkarten

Meine DIY-Blogger-Visitenkarten - Brauchen Blogger Visitenkarten? by lifesayshello.com

Wer mir auf Instagram folgt, hat in der letzten Woche schon einen ersten Blick auf meine neuen Visitenkarten werfen können. Ich hatte sie extra für die Leipziger Buchmesse gemacht, auf der ich zusammen mit Missi gewesen bin.
Zugegeben, so richtig viele konnte ich nicht unter die Leute bringen, aber womöglich war die LBM auch nicht ganz das richtige Publikum für meinen Blog. ;) (Und vielleicht sollte ich aktiver auf Menschen zu gehen…) So oder so, möchte ich euch heute gerne zeigen, wie ich meine Kärtchen gemacht habe – denn der ganze Prozess ist made@home.

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Schritt 1: Inspiration holen

Bevor ihr loslegt, haltet doch mal bei anderen Bloggern nach Ideen Ausschau, wie die so ihre Kärtchen gestalten und wie ihr spontan schöne Visitenkarten in geringer Auflage produzieren könntet. Anne, Fraeulein Selbstgemacht & Katie haben da wirklich schöne Ideen. Für besonders individuelle Visitenkarten könnt ihr mal bei Sarah vorbeischauen, sie ändert sogar das Format.
Schaut mal rein, da ist vom Farbschnitt & Maskingtape, hin zu Nähen und Stanzen alles dabei.

Schritt 2: Datei erstellen & drucken

Am einfachsten und schnellsten lassen sich Visitenkarten machen, wenn ihr euren Header weiterverarbeiten könnt oder bereits ein tolles Logo habt. Hier müsst ihr allerdings auf die Auflösung achten! Nicht alles, was im Web toll aussieht, schaut dann auch gedruckt gut aus. Das Gute an der DIY-Variante ist hier aber, dass ihr einfach ein bisschen probieren könnt & nicht am Ende 1.000 komplett verschwommene und damit total unbrauchbare Visitenkarten zuhause liegen habt.
Ich musste feststellen, dass mein Logo nicht druckfähig ist und habe es bei der Gelegenheit ausgetauscht – ist euch aufgefallen, dass die Schreibmaschine jetzt ein klein wenig anders aussieht, als noch vor drei Wochen?

Doch fange ich einfach mal von vorn an. Eine Visitenkarte hat in Deutschland das Standardformat 85mm x 55mm. Ich habe jeweils 2-3mm Zuschnitt für eine optimale Schnittkante dazu gerechnet, falls ich die Karten später doch noch einmal professionell drucken lassen möchte. Und auch für das heimische Schere-Prinzip ist das durchaus sinnvoll, denn so vermeidet ihr im letzten Schritt weiße Streifen am Rand der Karte, weil ihr auf den Millimeter genau schneiden müsst.

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Schritt 3: die ausgedruckten Karten ausschneiden

Meine fertigen Karten habe ich dann – immer acht Stück pro A4-Seite – ausgedruckt. Da mein Drucker nicht auf dicken Karten drucken kann, stieß ich hier auf eine erste Grenze.
Doch dann fiel mir mein Riesenberg Motivpapier ein & ich habe mir drei verschiedene Bögen herausgesucht. Ich habe die A4-Blätter dann grob zugeschnitten (links und rechts je noch ca. 5mm Abstand zu den eigentlichen Karten), dann die eh unbedruckten Rückseiten ordentlich mit Kleber eingeschmiert und auf das Motivpapier geklebt. Gerade mit Fotokleberollern funktioniert das großartig!
Schließlich werden die Visitenkarten noch ausgeschnitten – dabei ca. 1mm innerhalb der Karte – und fertig sind sie. Nicht gerade für eine Auflage von 100+ zu empfehlen, aber gerade zum Ausprobieren verschiedener Designs und für spontane Gelegenheiten prima. :)

Entschieden habe ich mich dann übrigens nur für folgende Infos auf den Karten:

  • den Blognamen + Adresse
  • meinen Namen natürlich
  • die E-Mailadresse
  • das Motto meines Blogs
  • und die Themen, um die es geht

Erst habe ich noch überlegt, ein Foto von mir zu verwenden, wie es Ulli macht, habe mich dann aber dagegen entschieden. Auch Postadresse und Social Media sind nicht drauf. All diese Infos finden sich mit Leichtigkeit hier im Blog, da muss ich meine Visitenkarte wirklich nicht noch voller machen…

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Habt ihr schon einmal Visitenkarten für euch oder euren Blog selbst gemacht?
Eure Erfahrungen dazu würden mich sehr interessieren. Habt ihr eine Vorlage genommen oder komplett selbst eine Grafik erstellt? Und wie ging es dann weiter? Habt ihr vielleicht auch eine Druckerei eures Vertrauens?

PS.: Nochmal zurück zur LBM – schaut euch dazu unbedingt Missis Artikel über unseren Messebesuch an! Sie gibt nicht nur tolle Messetipps, sondern hat auch ein paar richtig authentische Cosplayer fotografiert.

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6 comments

  1. Deine Karten sind wirklich hübsch geworden!
    Nach diesem Verfahren haben wir mal Visitenkarten für den Hofladen meines Stiefvaters gebastelt – das ausschneiden hat ewig gedauert, weil es ca. 200 Stück waren ;)
    Als mein Onkel sich private Visitenkarten wünschte, haben wir dann doch lieber einfach welche bestellt – hat auch super geklappt.
    Falls ich mir für den Blog doch mal welche zulegen will, werde ich die aber auch selbst basteln, da ich nicht glaube, dass ich große Mengen brauchen werde.
    Liebe Grüße

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