Oreo-Cheesecake – mini aber doppelt lecker

Oreo-Cheesecake - Rezepte auf lifesayshello.com

Heute habe ich ein Rezept für Mini-Oreo-Cheesecake für euch im Gepäck. So lecker wie sie waren, genauso ungeplant waren sie auch. Eigentlich wollte ich nämlich mit den neu gekauften Mini-Oreos Cupcakes machen – ähnlich wie meine Giotto-Cupcakes oder wie meine glutenfreien Carrot Cake Cupcakes. Doch schon mit Schüssel und Rührbesen bewaffnet fiel mir wieder ein, dass ich meine Muffin-Formen verliehen habe. Also doch kein Kuchen? Keine wirkliche Option, findet ihr nicht auch? Eben – also wurde improvisiert und meine neuen Mini-Tarte-Formen durften ran – Vorhang auf für vier kleine und sehr leckere Oreo-Cheesecakes.

Her mit den Zutaten!

Das Beste gleich vorweg: Es gibt mittlerweile auch in den meisten Läden hierzulande glutenfreie “Oreo-Kekse” und die stehen dem Original wenig nach. Wer also dank Unverträglichkeiten beim Lesen dieses Posts gerade ein Tränchen unterdrücken muss, kann das Rezept nahezu eins zu eins nachmachen – nur die Kekse austauschen und dann passt das.

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Für den Oreo-Cheesecake benötigt ihr:

  • ca. 30 Oreos und eine handvoll kleine Oreos zum späteren Garnieren
  • 60g Butter oder Backmargarine
  • 500g Magerquark (pur)
  • 70g Pflanzenöl (oder nochmals Butter)
  • 3 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 90g braunen Zucker

Ran an den…Keks!

Die Zubereitung ist unglaublich einfach. Während der Ofen auf 160°C (Umluft) vorheizt, teilt ihr die 30 großen Oreokekse, kratzt die Creme aus und sammelt die Kekshälften in einem Gefrierbeutel. Die Creme könnt ihr entweder gleich naschen oder aber aufheben und später unter den Quark heben. Den Gefrierbeutel nun mit einer Teigrolle bearbeiten, damit die Kekse zerbröseln. 60g Butter werden nun erhitzt und bis auf ein TL alle Oreo-Krümel untergemischt.
Diese Mischung wird der Boden der zukünftigen Oreo-Cheesecakes. Entweder nehmt ihr dafür wie ich 4 kleine Tartelett-Formen oder eine klassische große Form. Wichtig ist, dass der Keksboden fest angedrückt wird – sowohl auf dem Boden der Form(en), als auch am Rand. Der Rand kann optional weggelassen werden – dann wird der Boden automatisch dicker.

Teil zwei ist fast noch einfacher. Die restlichen Zutaten (ausgenommen die Mini-Oreos) werden dafür in einer Schüssel miteinander vermengt. Wer die Creme der Oreos nicht naschen wollte, kann diese jetzt auch mit unterheben. Die fertige Kuchenfüllung schmeckt zwar auch roh unfassbar lecker, sollte aber in Maßen genossen werden – Achtung, rohe Eier! Und da der fertige Kuchen auch nicht von schlechten Eltern ist, werden die Formen jetzt damit zu je ca. 3/4 befüllt.
Die kleinen Kerlchen dürfen sich jetzt für 30-35 Minuten im Ofen bräunen – nehmt ihr stattdessen eine große Form sollten es etwa 50 Minuten sein. Wenn sie fertig sind, lasst ihr die Oreo-Cheesecakes kurz auskühlen und dekoriert sie mit dem restlichen TL Oreo-Krümel und je einem kleinen Oreokeks.

Ich habe meine Küchlein in der Form gelassen. Zum Einen hatte ich etwas Angst, dass sie kaputt gehen, zum Anderen sind die kleinen Förmchen zu hübsch, um sie nicht auch mal den Gästen zu präsentieren. ♥ ♥

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Tipps und Tricks zum Oreo-Cheesecake

  • Statt der 500g Quark könnt ihr auch 300g Quark und 200g Créme Fine für den Oreo-Cheesecake nehmen – die mit Vanillegeschmack bringt zusätzlich Pepp in die Sache.
  • Nehmt ihr statt des Rohrzuckers Feinstzucker (=Puderzucker), wird die Quarkfüllung noch feiner.
  • Darf es auch etwas Zimt sein? Na Logo! Könnte bei den aktuell sehr sommerlichen Temperaturen den Gaumen zwar verwirren, aber Zimt geht irgendwie immer. Einfach 1 TL unter den Quark mischen.
  • Und wie steht es um die Fruchtnote? Auch hier natürlich: klaro! Mein Fall ist es zwar nicht so, aber grundsätzlich können ein Spritzer Zitrone und/oder ein paar Mandarinen im Quark die Fruchtnote um 100% steigern.
  • Weiter oben schon erwähnt: Super einfach lässt sich der Oreo-Cheesecake auch in glutenfrei machen: einfach die normalen Oreos durch die glutenfreie Marke austauschen. Das gilt natürlich grundsätzlich auch für andere Kekse.

Soweit heute mein Oreo-Cheesecake. Ich liebe Cheesecake ja generell und mit Oreos schmeckt er einfach unschlagbar. Wie steht es da bei euch? Cheesecake ja oder eher nein? Lasst uns doch dazu mal etwas in den Kommentaren plaudern – ich bin gespannt auf eure Meinungen. :3

PS.: Darfs auch etwas mehr sein?

Aus Oreos kann man ja so viel mehr machen, als die kleinen Süßen einfach zu vernaschen. Wer jetzt so richtig Lust auf Oreos + Backkunst hat, dem kann ich – angesehen vom Oreo-Cheesecake – noch folgende Rezepte empfehlen: Annette hat da diesen leckeren kalten Oreo-Hund gebacken, Danny hat Oreo Tiramisu nach einem Rezept von Frl. Klein gemacht und bei Jenny gibt es herrlich schokoladigen Oreo-Kuchen im Glas gemacht.Ich könnte mich direkt reinwerfen, in all diese Oreos. ♥ ♥

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