Rom – ein Reisetagebuch

Nach einem ersten Einblick in unseren Rom-Urlaub im September 2017, folgt heute ein Artikel mit mehr Informationen über unsere sechs Tage voller Sonnenschein und Fußmärsche in der ewigen Stadt. Unser Urlaub begann ziemlich früh am Morgen – eigentlich war es noch tief in der Nacht, denn um halb sieben hob unser Flieger ab und dafür hieß es erstmal: ab nach Schönefeld.

Tag eins der Reise – im Frühtau zu …

Wie das immer so ist, wenn das Fliegen nicht gerade die häufigste Beschäftigung ist: es wird zu viel Zeit für Security Check etc. eingeplant. Dadurch saßen wir noch eine Stunde bereits fix und fertig am Flugsteig und warteten… Um 8.30 Uhr landeten wir dann unerhört pünktlich nach einem atemberaubenden Flug über die Alpen auf italienischen Boden. Sparbrötchen, die wir sind, hatten wir uns eine Busverbindung nach Rom gleich bei der Buchung des Fluges ausgesucht und mussten jetzt nur noch auf einen Bus mit freien Sitzplätzen warten – ehe wir endlich um halb elf am Roma Termini ankamen.

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Nach dem erfolglosen Versuch, unsere Koffer (zum Glück nur Handgepäck) einschließen zu lassen, schlenderten wir schließlich mitsamt Gepäck eine Weile durch die Gassen, vorbei am Forum Romanum bis zur ersten Pizzaria. Es gab die leckerste Knoblauchpizza meines Lebens (leider kann ich an dieser Stelle meine Handschrift nicht mehr lesen und weiß nicht mehr, wo wir essen waren…). Danach ging es weiter entlang des Tibers, vorbei an der Piazza Venezia bis zu unserer Wohnung in Pigneto.

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Tag zwei der Reise – Engelsburg und Katzentempel

Pünktlich um halb zehn verließen wir unsere wie leer gefegte Wohnung auf der Suche nach einem Kaffee. Neben diesem stand auch der Erwerb des Roma Passes (72 Stunden) auf dem Plan, da die wir in den nächsten Tagen auch einiges ansehen wollten. Nach einer weiteren Stadttour ging es in die Engelsburg, die ein wahres architektonisches Monstrum ist. Gesättigt nach einem leckeren Essen in Papa’s Cafè in der Via dell’Orso erkundigten wir weiter die kleinen Gassen, aßen mehr Gelato als gut gewesen wäre und stießen auf den “Katzentempel” – dem Largo di Torre Argentina. Für diesen Tag hatten wir die Öffnungszeiten der Helfer leider verpasst, sodass wir beschlossen, die Miezen nur zu bestaunen und an einem anderen Tag wieder zu kommen.
Schlussendlich fuhren wir noch ein Stündchen mit der Metro und der Straßenbahn umher – weil wir es konnten und weil auch dieser Bereich von Rom sehr spannend ist.

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Tag drei – DAS Touri-Programm

An unserem dritten Tag, einem Donnerstag, haben wir uns das meiste vorgenommen. Gleich zu Tagesbeginn ging es zum Colosseum und danach zum Mons Palatinus und dem Forum Romanum. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass mich das Colosseum am wenigsten beeindruckt hat, während ich ganz hin und weg vom Palatin und dem Forum war. Um das Touristenprogramm komplett zu würdigen, aßen wir gleich am Forum Romanum im Angelino “ai Fori” dal 1947 (in der Via dei Fori Imperiali). Mit einem riesigen Gelato ging es dann zur Spanischen Treppe und weiter durch kleine Gassen, wo wir zufällig den Disney-Store entdeckten und Ewigkeiten darin zubrachten.
Nach einem leckeren Kaffee und Macarons in der Galleria Alberto Sordi ging es noch zum Trevi-Brunnen und dann, richtig: Essen. Diesmal schlugen wir in der Vicolo Arcione zu und verglichen wieder Pasta und Pizza miteinander.

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Tag vier – Umzug und nächtliche Spaziergänge

Pigneto, das Viertel in dem wir die ersten drei Nächte wohnten, wurde mir vorab als charmantes Künstlerviertel mit vielen Bars und schönen Häusern beschrieben. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis dort zu wohnen und unser spontaner Umzug hatte auch weniger mit der Gegend als der Wohnung selbst zu tun. An diesem Freitag packten wir dann schließlich unsere Koffer und zogen in Richtung Meer – alle für uns unverzichtbaren Eindrücke von Rom hatten wir mitgenommen und nun schlugen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: ein Tag am Meer stand nämlich ohnehin noch aus.
Nachdem wir den spontanen Streik der Metro ausgesessen hatten, fuhren wir in Richtung Ostia und bezogen unsere neue Unterkunft. Unser neuer Vermieter war absolut liebenswert und wir hatten sogar eine Küche – und eine Kaffeemaschine!
Abends sind wir dann noch einmal ins Zentrum gefahren, haben die Villa Medici, die Terrazza del Pincio und den großen Park der Villa Borghese angesehen. Noch heute ärgere ich mich darüber, an diesem Tag quasi keine Fotos gemacht zu haben…

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Tag fünf – der Ruf der See

Am Samstag ging es dann gleich in der Früh die letzten Meter Richtung Ostia Antica. Doch bevor es ans Meer ging, stand noch der Parco Archeologico di Ostia Antica auf dem Plan. Die teilweise noch mehr als gut erhaltenen Ruinen einer frühen römischen Hafenstadt wollte ich mir bereits so lange ansehen und ich wurde von der archäologischen Stättenicht enttäuscht. Nach einem Mittagessen in einem winzigen italienischen Ristorante ging es dann weiter ans Meer nach Lido di Ostia.

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Die Abreise naht – die zweite Koffertour durch Rom

An unserem Abreisetag ging es wieder ins Zentrum – wieder mit Koffern bestückt, da uns die Wartezeit an den Schließfachständen zu Schade war. Es gab noch ein letztes und ein wirklich letztes Mal Gelato, ich habe spannende Informationen am Largo di Torre Argentina erhalten und wir haben noch viel Sonne getankt, ehe es am späten Abend zurück ins mittlerweile garstig kalte Berlin ging.

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Fazit – ist Rom eine Reise wert?

Rom ist eine wahnsinnig vielfältige Stadt und wie es inzwischen in so ziemlich jeder europäischen Großstadt ist, sind die Unterschiede zwischen den Touristenzentren und den Bereichen der Stadt, in der noch nicht so viele Urlauber herumhüpfen sehr groß. Mir haben beide Teile von Rom gefallen und ich habe den Urlaub sehr genossen.
Dennoch kann Rom weder Paris noch London, meinen beiden großen Städtelieben, das Wasser reichen.

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