Tarte au Citron mit frischen Beeren

Wer gerne Gäste hat, denkt sich auch meistens gern neue Möglichkeiten aus, diese in Staunen zu versetzen. Aus dem Grund habe ich schon länger ein Auge auf essbares Gold geworfen, bin aber bisher immer aufgrund der hohen Versandkosten vor dem Bestellen zurückgeschreckt.
Dann habe ich jedoch entdeckt, dass es in der Mall of Berlin am Leipziger Platz eine Filiale des Handelshauses Laegel gibt – und die haben lauter so schöne Sachen.

Ich habe mir dort gleich zwei Sorten Gold mitgenommen: eine kleine Sprühflasche und ein winziges Döschen mit Pulver.

Tarte au Citron mit frischen Beeren - Lemontarte und Zitronenkuchen mit Lemon-Curd und frischen Beeren und essbarem Gold - Rezepte auf lifesayshello.com

Mein erster Präsentierversuch mit der neuen Errungenschaft waren diese herrlichen kleinen Tartelettes. Sind die nicht süß? Im Grunde bestehen Sie aus dem Lemon Curd, dessen Zubereitung ich euch letzte Woche gezeigt habe, leckerem Beeren und natürlich kleinen Spritzern Gold. Das Ganze schmeckt sowohl auf weichem Boden als auch auf Mürbeteig super lecker.

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Rezept für acht Tartelettes mit Dinkel-Biskuitboden

Bevor ihr so richtig loslegen könnt, muss die Butter in einem Topf zerlasen werden. Während diese abkühlt, könnt ihr eure Form leicht einfetten – bei vielen neuen Backformen könnt ihr diesen Schritt bereits überspringen, denn die sind ja antihaftbeschichtet. ;) Heizt euren Backofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vor, ehe ihr euch an den Teig macht.

Für den Teig schlagt ihr die Eier in einer Rührschüssel auf höchster Stufe für ca. 1 Minute schaumig. Mischt nun den Zucker und das Mark der Vanilleschote unter. Schlagt die Masse nochmals 1-2 Minuten lang auf. Auf kleiner Stufe kommt nun das Mehl mit dem untergemischten Backpulver dazu. Auch die Butter wird nur ganz kurz untergerührt, ehe der Teig in die Förmchen gegeben wird.

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Schiebt eure Formen jetzt für 15-20 Minuten in das untere Drittel eures Ofens. In der Zwischenzeit könnt ihr ganz bequem den Lemon Curd zubereiten. Nutzt ein kleines Holzstäbchen für die Teigprobe: bleibt kein Teig mehr daran kleben, sind die Böden gut und können abkühlen. Wenn auch der Lemon Curd etwas runtergekühlt ist, könnt ihr diesen in die Formen gießen. Lasst dabei vom oberen Rand noch etwas Abstand – die Beeren drücken die Masse dann auch noch etwas nach oben.
Dann werden die Beeren platziert und die kleinen Küchlein wandern für 3-4 Stunden in den Kühlschrank, damit der Lemon Curd fest wird.

Kurz vor dem Servieren ist dann das Gold dran. Mit einer kleinen Pump-Flasche lassen sich sehr leicht Akzente setzen – Gold in Pulverform ist etwas aufwendiger, weil erst mit einem kleinen Pinsel oder Zahnstocher kleine Stellen auf den Beeren befeuchtet werden müssen, auf denen dann nach Herzenslust das goldige Pulver verteilt werden kann.

Alternativ könnt ihr auch einen leckeren Mürbeteigboden zaubern. (hier habe ich gezeigt, wie das geht!) Das Rezept des Lemon Curds reicht im Übrigen auch für eine große Form, statt der acht kleinen.

Nun aber Guten Appetit!

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