Zu Gast bei Monet – Florence Gentner

Meistermaler und Kochprofi – sah so das alltägliche Land-Leben des Claude Monet aus? Nicht ganz, denn das Kochen überließ er in der Tat lieber seinem persönlichen Hauskoch. Im Buch “Zu Gast bei Monet: Rezepte aus Giverny”* findet eine einzigartige Symbiose aus Geschichte, Malerei und Kochbuch statt. Wer mich kennt, weiß, dass mir allein schon beim Auspacken dieser wunderschönen Publikation aus der Schutzfolie das Herz wie wild geschlagen hat.

Zu Gast bei Monet* – Ein Genuss für alle Sinne?

Als Mix aus Kunstbuch und Kochbuch, ergänzt durch spannende biographische Elemente aus dem Leben des Künstlers, hat sich das Buch viel vorgenommen. Viele Illustrationen auch jenseits der Rezeptfotografie, machen das Buch zu einem echten Hingucker. Untergliedert in vier Unterkapitel punktet das Buch inhaltlich aber auch durch die einfachen Rezepte. Wer an die französische Küche denkt, hat oft komplexe Zubereitungen, die gern mal mehrere Stunden oder einen halben Tag in Anspruch nehmen, um Kopf. Doch zum Glück war Monet hier ein Freund der einfachen aber sehr geschmackvollen Küche.
Die Rezepte in diesem Buch – und es sind sowohl herzhafte Leckeren, als auch z.B. ein herrlicher Kirsch-Clafoutis – sind unumständlich nachzumachen und punkten durch geschmackvolle Zutaten.

Zu Gast bei Monet: Rezepte aus Giverny - von Florence Gentner (Autor), Francis Hammond (Fotograf) - Backbücher, Buchrezensionen und Reviews auf Lifesayshello.com

Eine herrliche kulinarische Reise ins impressionistische Frankreich

Claude Monet war nicht nur ein berühmter Maler, sondern auch ein passionierter Gourmet. Der kleine Ort Giverny nordwestlich von Paris war sein Refugium: In seinem Haus inmitten einer traumhaften Gartenanlage mit den berühmten Seerosenteichen bewirtete der Künstler seine zahlreichen Freunde mit gutbürgerlichen und gleichzeitig höchst delikaten französischen Gerichten. Die in seinem Nachlass befindlichen Carnets de Cuisine – originale Rezeptaufzeichnungen Monets – lassen bis heute an den Genüssen von damals teilhaben. Käsesoufflé, Fischsuppe, Kartoffelpastete, sautiertes Hühnchen, feine Tartes, Biscuits, Crèmes: In den Rezepten ist die ganze Bandbreite von Vorspeisen, Suppen, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, Saucen und Beilagen bis hin zu zahlreichen Desserts zu finden. Der vorliegende Band wählt aus den überlieferten 180 Rezepten die besten 60 aus und stellt sie in ausführlichen Kochanleitungen und verführerischen Bildern vor. Ein üppig illustrierter Abriss über Monets Leben und Werk vervollständigt dieses Buch und macht es zu einer ganz besonderen Einladung in die Welt des großen Impressionisten. [Quelle]

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Nur nicht abdriften beim Backen und Kochen

Ihr merkt es schon: ich bin wirklich hin und weg von diesem Buch. Der durchaus nicht günstige Preis ist durchaus gerechtfertigt, betrachtet man das Komplettpaket, welches vor allem Hobbyköche mit einer Liebe zur impressionistischen Malerei begeistern wird. Es ist daher aus meiner Sicht auch ein wunderbares Geschenk für Küchenkünstler mit eigenem Gemüse- und Kräutergarten – denn nur so wird man den liebevollen Rezepten Monets auch gerecht.
Einziges Manko, welches augenzwinkernd erwähnt werden muss: meine ersten beiden Anläufe, etwas daraus zu kochen, verliefen im Sande, weil ich mich zu sehr in die Anekdoten verloren hatte, die das Buch zu bieten hat. Also unbedingt etwas Zeit einplanen. ;)

Meine finale Bewertung für Zu Gast bei Monet: Rezepte aus Giverny*

Bewertungskriterien für Backbücher

  1. Verständlichkeit:
  2. Machbarkeit**:
  3. Lesbarkeit (Optik):
  4. Design Allgemein:
  5. Gesamt:

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Titel: Zu Gast bei Monet: Rezepte aus Giverny*
Autor: Florence Gentner (und Francis Hammond als Fotograf)
Verlag: Verlag: Prestel Verlag (29. August 2016)
Originalsprache: französisch (“Recevoir selon Monet: Les recettes d’un Maitre”)
gelesen auf: deutsch
Version: Hardcover
ASIN: nicht vorhanden
ISBN: 978-3791382876
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 240 Seiten
Preis: 34,95€ (Handcover)


* Das Rezensionsexemplar wurde mit freundlicherweise von der Verlagsgruppe Randomhouse kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst. Siehe dazu auch in meiner Kooperationsvereinbarung.

** Machbarkeit beschreibt die Möglichkeit der Umsetzung. Manche Rezepte funktionieren einfach überhaupt nicht und dann fragt sich der Leser doch, wie kam der Autor zu diesem Ergebnis? Das wird in dieser Kategorie bewertet.

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